Código Morsa: Programmierung für Alle

geschrieben von:

Gregor Remke

Als Scrum Master ist Gregor bei uns ein Alleskönner in der Firma. Er ist Teil unserer Entwicklerteams und hat einen guten Draht zu allen Kollegen. Gregor betreut außerdem unseren Weiterbildungsprozess und ist damit ein wichtiger Ansprechpartner für die Personalentwicklung.

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Mitarbeiterstories

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Auch außerhalb der Finatix arbeiten unsere Mitarbeiter nicht weniger ambitioniert und professionell an eigenen Projekten. Dieses private Engagement finden wir großartig und haben uns deshalb vorgenommen, zukünftig regelmäßig Projekte unserer Mitarbeiter vorzustellen.

Heute beginnen wir damit, unseren Software Developer Martin und seinen Youtube Channel “Código Morsa” vorzustellen. Martin ist in Chile geboren und vor einem Jahr nach Deutschland gekommen, um hier als Entwickler zu arbeiten. Seitdem ist er Teil der Finatix.

Martin hat schon vor einer Weile gemerkt, dass es ihm sehr viel Spaß macht, sein Wissen mit anderen zu teilen. Welches Medium wäre da besser geeignet als ein eigener YouTube Channel? Seit 2019 erklärt Martin deshalb in seiner Muttersprache, Spanisch, unterschiedliche Themen aus der Welt der Softwareentwicklung.

Gerne gibt er Hinweise und teilt Impressionen aus seiner Arbeitswelt. Durch seine Videos möchte Martin dazu anregen, voneinander zu lernen und Fragen gemeinsam zu beantworten. Es ist ihm auch ein Anliegen, Erfahrungswerte auszutauschen und über die neuen, spannenden Eindrücke aus Deutschland zu berichten.

Konkret finden sowohl Frontend als auch Backend-Themen in Martins Videos Platz. Die Inhalte der Videos bewegen sich zwischen Beginner und Intermediate-Level. Der Hauptanteil an Martins Zuschauern kommt aus Mexiko und Chile gefolgt von Argentinien und Spanien und ist zwischen 25 und 39 Jahren alt.

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Código Morsa - der Name ist ein Wortspiel mit dem auch im deutschen bekannten Morsecode und der spanischen Bezeichnung für Walross, weshalb auch das Logo des Kanals ein Walross zeigt.

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Das Besondere an Martins Videos - er bespricht alle Themen frei während er durch Leipzig läuft.

Auf die Frage hin, wie Martins Kanals entstanden ist, antwortete er Folgendes:

“Ich habe damals in Chile schon Workshops zum Thema “Python für Anfänger” geleitet und viel Spaß am Vermitteln von Wissen gehabt. Um noch mehr Leute erreichen zu können, habe ich dann den YouTube Channel gestartet. Da ich schnell gesehen habe, dass es kaum spanischen, sondern fast nur englischen Content zu Themen der Softwareentwicklung gab. Also habe ich mich dafür entschieden, meine Videos auf spanisch aufzunehmen”.

Zu Beginn waren die Videos noch in mäßiger Auflösung und hauptsächlich im Format eines klassischen Online-Tutorials. Mittlerweile hat Martin seinen eigenen charismatischen Stil gefunden und seine Videos durch neues Equipment, wie z.B. ein GorillaPod Kamera-Stativ und eine Vlog Kamera, professionalisiert.

Design ohne Titel (2)

Seine Videos werden aktuell um die 5000 - 15 000 mal geklickt! Auch in den Kommentaren findet Martin viel Lob für seine Videos. Er freut sich, wenn Fragen zum Video, teilweise von anderen Zuschauern, gleich beantwortet werden oder wenn Personen Martins Inhalte langfristig verfolgen.

Konstruktive Kritik ist auch gerne gesehen, selbst unkonstruktive, negative Kommentare kann Martin aushalten. “Der Anteil negativer Kommentare ist so gering, da kann ich Kritik zu meiner Vortragsweise oder meinem Bart problemlos ignorieren”, stellt Martin fest.

 

Allerdings ist mit dem regelmäßigen vorbereiten, aufnehmen, schneiden und hochladen der Videos auch ein ordentlicher Zeitaufwand verbunden. Martin versucht zwei bis drei und manchmal vier Videos pro Monat hochzuladen. Wobei ca. 1 Stunde für die unmittelbare Vorbereitung anfällt, 2-3 Stunden für das Filmen und 2-4 Stunden für alle Postproduction Aufwände. Den größten Aufwand macht aber die Themenvorbereitung aus, diese setzt sich aus der Recherche, Brainstorming und dem späteren Ausarbeiten von Bullet Points zusammen. In den produzierten YouTube Videos gibt es durchaus Überschneidungen mit den Software Themen, die grade in der Finatix relevant sind. “Zum Beispiel konnte ich das erworbene Wissen zu Jenkins oder Kubernetes aus dem Finatix Stack für meine Videos zu diesen Techniken nutzen”.

Als mittel- bis langfristiges Ziel möchte Martin vielen Interessenten mit seinen Videos helfen, Softwareentwicklung besser zu verstehen, dabei freut er sich natürlich über jeden neuen Abonnenten. 

So wie Martin, sind alle unsere Kollegen interessante Menschen, die nicht nur innerhalb unserer Firma kreativ und engagiert arbeiten. Auch in Zukunft wollen wir solche spannenden Projekte bestärken und über diese Plattform näher beleuchten.